
Unsere Philosophie – natürlich auch vegan
Vegan – aus Überzeugung für die Qualität
Seit Mitte der 1990er Jahre werden alle Weine, Sekte und Säfte in unserem Familienweingut Gries in Rhodt unter Rietburg ausschließlich vegan ausgebaut.
Und das lange bevor „vegan“ überhaupt zum Trend wurde.
Der Grund dafür war bei uns von Anfang an die Qualität unserer Weine. Bei der Weinbereitung können tierische Hilfsmittel beispielsweise zur Klärung oder Schönung eingesetzt werden. Wir verzichten seit mehr als 30 Jahren ganz bewusst darauf.
Nicht, weil wir einem Trend folgen, sondern weil wir davon überzeugt sind, ohne diese Hilfsmittel die besseren Weine zu machen.
Für uns bedeutet guter Weinausbau, den Charakter der Trauben möglichst zu bewahren und nur dort einzugreifen, wo es wirklich notwendig ist.
Dass unsere Weine dadurch gleichzeitig für Menschen geeignet sind, die sich vegan ernähren, ist für uns selbstverständlich ein schöner zusätzlicher Vorteil.
Vegan ist bei uns kein Marketingversprechen – sondern seit über 30 Jahren Teil unseres Qualitätsanspruchs.

Die Qualität beginnt im Weinberg
Unsere Weinberge rund um Rhodt unter Rietburg liegen am Fuß des Pfälzer Waldes. Viel Sonne, ein mildes Klima und unterschiedliche Böden und Kleinklimate geben uns die Möglichkeit, für jede Rebsorte den passenden Standort zu wählen.
Denn einen guten Wein kann man im Keller begleiten – seine Grundlage entsteht draußen im Weinberg.
Deshalb setzen wir auf intensive Pflege der Reben, gesunde und vollreife Trauben und bewusst niedrige Erträge. Unsere Weinberge bewirtschaften wir naturnah. Begrünte Rebzeilen und eine intensive Humuswirtschaft fördern die Artenvielfalt und helfen uns, unsere Böden vital zu halten.
Unser Ziel sind Trauben, die Rebsorte und Herkunft erkennen lassen – die Grundlage für unsere Weine mit Identität.
Die Kunst des kontrollierten Nichtstuns
„Ein guter Kellermeister beherrscht die Kunst des kontrollierten Nichtstuns.“
So beschreibe ich gerne meine Arbeit im Keller.
Was zunächst nach wenig Arbeit klingt, bedeutet eigentlich das Gegenteil: der Natur ihren Lauf zu lassen und gleichzeitig Trauben, Most und Gärung genau zu beobachten und streng zu kontrollieren.
Wir greifen nicht ein, weil wir es können, sondern nur dann, wenn es wirklich notwendig ist.
Denn die entscheidende Qualität entsteht bereits draußen im Weinberg. Meine Aufgabe im Keller sehe ich darin, genau diese Qualität zu bewahren und den Charakter der Trauben nicht durch unnötige Eingriffe zu verändern.
Moderne Kellertechnik hilft uns dabei, die natürlichen Prozesse zu kontrollieren und optimale Bedingungen zu schaffen. Bei unseren Weißweinen stehen Frische, Frucht und die typischen Eigenschaften der jeweiligen Rebsorte im Vordergrund. Unsere klassischen Rotweine vergären wir traditionell auf der Maische und geben ihnen anschließend die Zeit, die sie für ihre Entwicklung brauchen.
Diese Philosophie ist auch einer der Gründe, warum wir seit Mitte der 1990er Jahre auf tierische Hilfsmittel bei der Weinbereitung verzichten. Für uns gehört der vegane Ausbau deshalb ganz selbstverständlich zu unserem Anspruch, möglichst wenig in die natürliche Entwicklung unserer Weine einzugreifen.
Was mich nicht überzeugt, kommt nicht auf die Flasche
Bei aller Erfahrung, Technik und Kontrolle gibt es für mich am Ende noch einen ganz einfachen Maßstab:
„Ich fülle nur Weine ab, die mir selbst schmecken. Was mich im Keller nicht überzeugt, kommt nicht auf die Flasche.“
Das klingt vielleicht selbstverständlich, ist für mich aber ein wichtiger Teil unserer Philosophie. Ich möchte hinter jedem Wein stehen können, auf dem unser Name steht.
Über viele Jahre haben wir festgestellt, dass viele unserer Kunden eine ähnliche Vorstellung von gutem Wein haben wie wir. Sie wissen, was sie bei Gries erwartet – auch wenn Rebsorten, Jahrgänge und unsere verschiedenen Weinwelten ganz unterschiedliche Charaktere zeigen.
Genau diese Unterschiede sind gewollt. Denn Wein muss für uns nicht immer gleich schmecken. Er darf leicht und unkompliziert sein, aber genauso komplex, kraftvoll oder manchmal auch ein bisschen eigenwillig.
Entscheidend ist, dass wir selbst von ihm überzeugt sind.
So versuchen wir, möglichst viel von dem in die Flasche zu bringen, was draußen im Weinberg entstanden ist.
Lust bekommen, die Unterschiede selbst zu entdecken?
Von BASIS über BRILLANT und KOMPLEX bis zu INDIVIDUALIST zeigen unsere vier Weinwelten, wie unterschiedlich Gries schmecken kann.
